Justus Kindermann

Ich glaube daran, dass gute Werbung leise sein darf. Dass sie nicht glänzen muss, sondern tragen. Und dass die beste Werbung für eine Organisation ihre eigene Arbeit ist – und die Menschen, die dort arbeiten.

Mein Job ist es, das sichtbar zu machen. Nicht mehr, nicht weniger.

über mich

Justus Kindermann

Justus Kindermann (52 J.).
Seit über 30 Jahren Erfahrung.

Keine Agentur. Ein Berater. Direkt, ohne Umwege, ohne Aufblähen.

Die Arbeit hier ist fundiert und messbar. Keine Seifenblasen. Kein Bewerbungsvideo, das am Ende 60 Mal angeschaut wird. Kein Instagram-Kanal, der zu viel Zeit bindet und dann doch nicht richtig betrieben wird.

Auf meinem Tisch liegt eine Postkarte:
„Was tust du eigentlich gerade?“ Die Frage hilft.

Fundament vor Feuerwerk. Keine Show, keine Taktik um der Taktik willen. Sondern: Richtung und Werkzeuge, damit ihr euer Projekt selbst bestmöglich umsetzen könnt. Das ist oft unspektakulär. Aber es funktioniert.

Zwei Beispiele:
Ihr braucht Personal? Dann sorgt dafür, dass Mitarbeiter und Kunden neue Mitarbeiter werben. Nicht ein Imagefilm.
Ihr braucht Spenden? Dann kümmert euch um die Spender, die ihr schon habt. Kennt sie. Pflegt sie. Statt ständig neue zu suchen.

Dabei sind Datenschutz und Richtigkeit keine Nebensache.

Seit 2026 ist der Wohnsitz Murazzano (CN) Italia – mitten in den Weinbergen um Barolo.

1) Keine Einheit (Marke/Optik/Ton), dafür viel Aktionismus. Es entstehen fünf Flyer, drei Varianten eines Logos, wechselnde Farben – und niemand weiß, was „offiziell“ ist. Abhilfe: ein minimales, verbindliches Grundsystem und der Mut, Dinge auch mal nicht zu tun.

2) Digitale Präsenz, die sich selbst widerspricht. Website, Social Media, Google-Eintrag – überall andere Informationen, andere Aktualität, andere Aussagen. Dazu Stockfotos, die man schon dreimal „irgendwo“ gesehen hat. Abhilfe: erst die Basis konsistent machen (Website aktuell, Google korrekt, Bildrechte geklärt, Datenschutz sauber), dann Reichweite.

3) Keine Spendenstrategie, kein Plan, keine Daten. Viele Organisationen wissen nicht, wer spendet, wann gespendet wird, was funktioniert und warum. Online-Spenden sind oft nicht integriert – oder sie sind da, aber nicht „gelebt“. Abhilfe: ein einfacher Spendenplan, klare Ziele, ein verlässlicher Prozess und ein Minimum an Auswertung (z. B. über das Excel-Spendendashboard statt Bauchgefühl)