Nicht mehr Aufmerk­samkeit.
Mehr Bedeutung.

Seit mehr als zwanzig Jahren begleite ich Vereine, Stiftungen und soziale Organisationen. Dabei geht es fast nie zuerst um Kommunikation.

Organisationen haben eine Vorstellung davon, was ihre Arbeit für Menschen bedeutet. Ob das dort genauso ankommt, wissen sie oft nicht.

Deshalb frage ich zuerst die Menschen, für die diese Arbeit da ist.

BEDEUTUNGSPRÜFUNG

Bedeutung prüfen.

Eine Organisation weiß, was sie tut und was ihr selbst daran wichtig ist. Ob andere darin dasselbe sehen, ist zunächst eine Annahme.

Bei einer Bedeutungsprüfung halten wir zuerst die eigene Sicht fest. Danach fragen wir Menschen, die die Organisation kennen: Kunden, Mitglieder, Mitarbeitende, Partner oder andere Beteiligte. Erst nach Abschluss liegen beide Perspektiven nebeneinander.

Was stimmt überein? Was sehen andere anders? Was fehlt? Und was folgt daraus?

Die Folgen können Leistungen, Entscheidungen, Verantwortlichkeiten oder Strukturen betreffen. Kommunikation kann eine davon sein.

Mehr über die Bedeutungsprüfung →

Für diesen Ablauf nutze ich die Anwendung „Was kommt an?“ als Werkzeug meiner Arbeit.

So funktioniert „Was kommt an?“ →

Aus der Praxis

Oft beginnt ein Auftrag mit einer sehr konkreten Frage: einer Website, einem Formular, einem Erscheinungsbild oder einer digitalen Ablage.

Interessant wird es meist dort, wo sich zeigt, dass hinter dieser Frage noch eine andere liegt. Die Antwort darauf muss nicht allein aus meiner Beratungsperspektive kommen. Wir können die Menschen fragen, für die die Organisation arbeitet.

Die folgenden Projekte zeigen nicht nur, was entstanden ist, sondern vor allem, was vorher verstanden werden musste.

Digitalisierung und Organisation

Aus einem PDF per E-Mail wurde ein Prozess

Die Geschäftsstelle musste Angaben aus eingesandten PDFs von Hand übertragen. Statt nur das Formular ausfüllbar zu machen, wurde der gesamte Ablauf neu geordnet: als digitaler Antragsprozess mit strukturierten Daten.

Digitalisierung und OrganisationIn Einführung

Organisation wirklich organisieren

Als eine leitende Mitarbeiterin plötzlich ausschied, zeigte sich, wie viele Daten, Zugänge und wie viel Wissen an einer einzigen Person hingen. Daraus entsteht eine Arbeitsumgebung, die der Organisation gehört.

Aktuelle Beobachtungen

Texte über Fragen, die im Alltag von Vereinen, Stiftungen und sozialen Organisationen immer wieder auftauchen. Nicht als Anleitung, sondern als Beobachtungen darüber, wie Organisationen wirken, Vertrauen gewinnen, Unterstützung erhalten oder sich selbst im Weg stehen.

25. August 2026

Wir haben das geprüft.

Deepfakes müssen gekennzeichnet werden. KI-generierte redaktionelle Texte nicht immer. Was menschliche Prüfung in einer KI-beschleunigten Redaktion noch bedeutet.

Der Denkzettel

Ein Gedanke, der bleiben darf.

Viermal im Jahr ein kurzer Kommentar zu einer Frage, die mir bei der Arbeit mit Organisationen begegnet. Dazu ein oder zwei Gedankenblätter zum Aufheben oder Weitergeben.

Nächster Denkzettel: September 2026

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Justus Kindermann

Schwarzweiß-Porträt von Justus Kindermann

Seit mehr als zwanzig Jahren begleite ich Vereine, Stiftungen und soziale Organisationen.

→ Über Justus

AUSGEWÄHLTE ORGANISATIONEN

Denkmalstiftung Baden-Württemberg · Liga Baden-Württemberg · LAG Mehrgenerationenhäuser Baden-Württemberg · Caritasverband Baden-Baden · Hospizdienst Baden-Baden · Landesverband Kath. Kindertagesstätten Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.​

ORIENTIERUNG UND BERATUNG

Oft beginnt es mit einer konkreten Frage.

Wenn hinter einer Kommunikationsfrage eine Frage nach Leistung, Positionierung, Verantwortung oder Organisation liegt, schauen wir gemeinsam darauf, welche Entscheidung ansteht.

Wir leisten gute Arbeit. Warum verstehen trotzdem so wenige Menschen, warum es uns braucht?

Wir veröffentlichen viel. Warum entsteht daraus kein Zusammenhang?

Wir suchen eine digitale Lösung. Aber ist unser eigentliches Problem vielleicht organisatorisch?

Sie müssen noch nicht wissen, wie der Auftrag heißt. Oft ist genau das die erste gemeinsame Frage.

EINE MÖGLICHE FORM DER ZUSAMMENARBEIT

Verantwortlicher Redakteur

Wenn klarer ist, was die Arbeit einer Organisation bedeutet, lässt sich entscheiden, was daraus öffentlich werden soll. Für die dauerhafte Kommunikation braucht es dann jemanden, der sie zusammenhält.

Jahresplan monatliche Redaktion Beiträge prüfen Linie halten vereinbarte Linie gegen spontane Einzelaktionen verteidigen

Ich übernehme diese Verantwortung von außen.

Mehr über die redaktionelle Begleitung →

Schreiben Sie mir.

Sie müssen noch nicht wissen, wie der Auftrag heißt.

Schreiben Sie mir kurz, woran Sie gerade hängen. Ich antworte persönlich. Wenn es sinnvoll erscheint, vereinbaren wir ein Gespräch.

Gespräch beginnen →

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Viermal im Jahr ein Gedanke für Menschen, die Verantwortung in Organisationen tragen.

Vorname und Organisation sind freiwillig und dienen nur der persönlichen Ansprache.

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